Drei Bundesländer. Drei Universitäten. Ein starker Bund. Unsere traditionsreichen Hochschulen in Halle, Jena und Leipzig bieten jede für sich attraktive Bedingungen für Forschung und Lehre – und gemeinsam Möglichkeiten hoch drei. Das zeigt sich im Kleinen, wenn Studierende ihre Leistungspunkte beim „Nachbarn” erwerben, und im Großen, wenn wir wichtige Zukunftsprojekte wie Sonderforschungsbereiche gemeinsam nach Mitteldeutschland holen.
Die Wissenschaftslandschaft im Dreieck Halle-Jena-Leipzig entwickelt sich ausgesprochen gut. Wir sind stolz, dass wir dazu unseren Beitrag leisten können. Viele Felder bestellen wir zu zweit oder zu dritt und erzielen damit weltweit Aufmerksamkeit. Beispielhaft seien die Themen nomadische Lebenswelten, gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch, Mechanismen der Anpassung und Kreativität afrikanischer Gesellschaften, Biodiversitätsforschung, Protein- und Polymerforschung und Universitätsgeschichte genannt.
Angesichts von zusammen knapp 1600 Jahren Universitätsgeschichte mögen 16 Jahre Unibund nicht viel erscheinen. Wir betrachten den Kooperationsvertrag aber als wichtiges Zeichen für unsere gute Zusammenarbeit, die wir kontinuierlich weiter pflegen und ausbauen wollen. Jährlich treffen sich die Rektorate zu gemeinsamen Sitzungen. Aber einmal im Jahr gönnen wir uns nichts: Dann messen unsere Professoren ihre sportlichen Kräfte beim traditionellen Fußballturnier.
Prof. Dr. Beate A. Schücking, Universität Leipzig
Prof. Dr. Udo Sträter, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Prof. Dr. Klaus Dicke, Friedrich-Schiller-Universität Jena
|